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Westlich vom heutigen Straßenheim wurden Grabfunde gemacht, welche auf eine Siedlung aus der Bronzezeit schließen lassen. Mehrere Gräber wurden ausgehoben, und viele Grabbeigaben aus Bronze gefunden. Dies sind die ältesten Funde um Straßenheim und deuten auf die ältesten Siedlungen hin.
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Bei Ausgrabungen wurden auch Wohnstätten aus der Keltenzeit entdeckt. Diese kamen beim Bau der Autobahn in der Nähe von Straßenheim zutage. Im Mannheimer Museum kann man heute noch Gefäße aus dieser Zeit bewundern.
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Ursprünglich verlief eine alte Heerstraße von Lopodunum (heute Ladenburg) richtung Worms. Ca. 10 km entfernt von Ladenburg lag rechts dieser Heerstraße unser Straßenheim. Es war eine Raststätte sowie eine Herberge für römische Bürger. Wer die ersten Gebäude hier erbaute, ist nicht mehr bekannt.
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In diesem Jahr wurde der Name Straßenheim das erste mal erwähnt. Lorscher Mönche besaßen hier Äcker und Wiesen. Hier wurde noch die Bezeichnung "villa Strazheim" verwendet. An der Stelle der heutigen Kapelle stand zu dieser Zeit eine Holzkirche.
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Weitere Erwähungen von Strßenheim im Kloster Lorsch. Die Schreibweise variiert von Strassheim, Strazzheim und Strazheim.
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Die Kapelle von Straßenheim wurde erbaut. Sie erhielt Ihren Namen nach der heiligen Maria Magdalena, heute ist sie unter dem Begriff Magdalenenkapelle bekannt. Eine schöne Grafik von der Kapelle kann durch anklicken des Bildes rechts angezeigt werden.
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Eine Urkunde aus diesem Jahre ist das älteste noch vorhandene Schriftstück über Straßenheim. In diesem Schriftstück stiftete die Witwe des Diether von Handschuhsheim, Amalie Meza von Neuburg für die Gemeinde des Dorfes Straßenheim am 31. Dezember 1408 eine eigene Pfarrei, sowie die Kapelle zur heiligen Maria Magdalena.
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Des Klosters Neuburg gelegen in Strahsheim Mark - so steht es in Schriftstück. In diesem Jahr findet man auch eine Erwähnung von Hartmann von Hentschuhsheim : Strahsheim das Dorff und Gerichte bei Ladenburg gelegen.
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Zu Beginn der Reformationszeit wurde die Kapelle eine evangelische Kirche, da alle Besitzer der Gehöfte Protestanten waren. Von alters her lagen in Straßenheim 3 große Gehöfte. Diese gehörten zu dieser Zeit dem kurfürstlichen geheimen Rat Babo, der Freifrau von Lasser sowie dem Geschlecht von Kronenberg.
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Der Lassersche Hof wurde erbaut. Hiervon zeugt noch das Wappen am Hof, auf welchem steht: C. Lasser H. von Eberbach Amalie von Eberbach geborene Beiserin vo Ingelheim - 1606.
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Bis zu diesem Jahr hielten die Protestanten in der Kapelle ihren Gottesdienst ab. Doch 1643 mußte der Pfarrer von Strassenheim fliehen und die Katholiken namen wieder den Besitz der Kapelle ein.
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Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurden auch Teile von Straßenheim zerstört. Auch die Einwohnerzahl schrumpfte stark, der Pfarrer von Straßenheim kam wohl ums Leben, und der Pfarrdienst wurde auf den Pfarrer von Ladenburg übertragen.
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Am 16.9.1695 verpachtete Franz Ludwig, Bischof zu Worms, den "wegen gewisser Schulden an unser Bistum zu Worms erwachsene Cronberger Hof" an Johann Susmann, welcher am 5.9.1663 geboren wurde. Der Hof war komplett verfallen und mußte wieder aufgebaut werden.
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Johann Friedrich Zentner wurde in diesem Jahr mit dem Straßenheimer Hof und 1/2 Neuburger Güter belehnt.
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Johann Michael Zentner, geboren 1732 übernahm in diesem Jahre die Pacht des Cronberger Hofes von seinem Vater. Verheiratet war er mit einer Maria Barbara Hertzberger aus Seckenheim. Der Pachtübertrag wurde 1763 amtlich eingetragen.
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Ein weiteres Gebäude in Straßneheim wurde von Joseph Sebastion Reichsfreiherr von Kastell auf Bedernau 1782 errichtet. Hiervon zeugt eine Inschrift am Haus.
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Am 16.9.1800 heiratete Cornelius Maas die am 13.6.1777 in Straßenheim geborene Anna Maria Zentner. Cornelius Maas wurde in Straßenheim Gutspächter des großen Hofes und Landstands-Deputierter in der 2. Kammer des badischen Landstandes.
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Bis zum Jahr 1803 war Straßenheim kurpfälzisch, danach badisch. Durch den Reichsdeputations-Hauptschluß vom 25.02.1803 erhiehlt der Landgraf von Hessen-Darmstadt den Rest des Bistums Worms. Somit war zwischen Hessen und Baden ein neuer Vertrag nötig. Am 11.04.1803 trat das fürstliche Haus Hessen-Darmstadt den Straßenheimer Hof an Baden ab.
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Ein weitere Scheuer entstand in Straßenheim nach dem durch viel Regen und Gewitter geprägtem Jahr 1816. Cornelius Maas liest die Scheuer erbauen.
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In Urkunden tauchen als Gutsbesitzer und Bürgen in Straßenheim zwei Namen in Urkunden auf : Johannes Diez und Johannes Minnig. In diesem Jahr war ein gewisser Adam Schlink Stadtpfarrer in Wallstadt und Pfarrer in Straßenheim.
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Eine Überlieferung zeigt die Einwohnerzahl Straßenheims. In diesem Jahr wurde das Dorf von 118 Einwohnern geteilt.
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Ein Wohnhaus entsteht während der badischen Revolution. Eine Inschrift hierüber ist noch gut erhalten.
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Bernhard Conrad Maas, der den dem Tod seines Vaters die Pacht des großen Hofes übernahm, baute um dieses Jahr den heutigen kleinen Hof auf. B.C. Maas starb am 21.6.1875 in Straßenheim.
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Der Dietz-Hof wurde gebaut. Nach und noch kamen noch weitere Gebäude hinzu, so daß Straßenheim nun das wurde, was es heute ist. Die Aufteilung der ursprünglichen 5 Höfe, der Kapelle und des (1905 entstandenen) Wasserturms kann man auf der nebenstehenden Karte sehen.
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In diesem Jahr hatte Straßenheim 146 Einwohner in 17 Haushaltungen. Davon waren 61 Einwohner evangelisch, 85 katholisch. Es standen 9 Wohnhäuser, die Haupteinnahmequelle der Gehöfte war der Tabakanbau.
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Johann Baptist Maas verkaufte den kleinen Hof, welchen er von seinem Vater Bernhard Conrad übernahm, an den Domänenpächter Walter Dörrien für 100.000 Mark. Walter Dörrien hatte schon vorher den großen Hof von einem Valtenin Grohe gekauft.
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Der Wasserturm von Strassenheim wird gebaut. Er versorgte ganz Strassenheim mit Wasserdruck. Ein Fähnchen auf der Spitze des Wasserturms zeigt diese Jahreszahl.
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Der Maas'sche Hof wurde weiterverkauft an die Zuckerfabrik Waghäusel, welche von einem Dr. Franck vertreten wurde.
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In dieser Zeit ist über Straßenheim so gut wie nichts bekannt. Wir arbeiten daran, hierüber weitere Informationen zu bekommen.
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Der Wallstadter Stadtrat Lothar Mark schlägt dem Oberbürgermeister den teilweisen Abriß von Straßenheim und eine Neubebauung mit 100 Einfamilienhäusern vor. In einem Schreiben weist Mark auf die hervorragende Eignung des bebauten Geländes hin, das aber durch den Wegzug von Landwirten und deren verlassenen Höfen eher "an die Geisterstädte des Wilden Westens erinnere". Nur drei Gutshöfe sind zu dieser Zeit bewohnt. Der Plan wird glücklicherweise verworfen.
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Gerhard Widder beklagt in einer Pressekonferenz im Rathaus die Wohnungsnot im Ballungsraum Mannheim. Er sei sofort bereit, etwas dagegen zu tun - Grundstücke seien kein Problem. Hier fiel neben der Hochstätt auch der Name Straßenheim.
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Pläne für eine Bebauung Straßenheims werden schnellstens vom Stadtplanungsamt Mannheim erstellt. Ein Expose zur Entwicklung des Stadtteils Straßenheim mit dem Titel "Ausführungen über die mit einer solchen Entwicklung verbundenen Chancen, Voraussetzungen, Randbedingungen und Konsequenzen" wird am 30.11.1989 herausgegeben. Nebenstehende Grafik zeigt die geplante Bebauung.
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Der CDU-Ortsverband Mannheim-Wallstadt und der Bauernverband macht Stimmung gegen die Pläne der Stadt. Nach langem Ringen lehnt der Gemeinderat mit Mehrheit am 24.4.1990 den Siedlungsschwerpunkt Straßenheim ab. Gerhard Widder kommentierte dies als "eine Fehlentscheidung".
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Der verfallene Dietz-Hof soll wiederaufgebaut werden. Die beginnenden Baggerarbeiten werden schon im Anfang aufgehalten, denn es findet sich ein gut gemauerter fränkischer Brunnen auf dem Gelände, welcher aus dem Spätmittelalter stammt. Auch finden sich hier und da ein paar Münzen um 300 nach Christus.
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Der Dietz-Hof wird wieder aufgebaut. Es entstehen ca. 40 Wohneinheiten in Gutshofatmosphäre. Beim Wiederaufbau besteht kein Denkmalschutz, jedoch wurden teilweise Fasseden erhalten und die ganze Anlage im "alten Stil" wieder errichtet.
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Straßenheim bekommt eine eigene Website, die mit Informationen rund um diesen Ort startet. Die Seite ist jedoch auf Ihre Mitarbeit angewiesen, sollten Sie Material (Bilder, Fotos, Zeitungsausschnitte o.ä.) haben, so würden wir uns sehr freuen und diese Informationen hier integrieren. Gerne können Sie uns auch Material über Strassenheim zum Kauf anbieten. Wir freuen uns über jede Mail. Danke!
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